Trockene Haut
Die Folgen von trockener Haut

Trockene Haut ist nicht nur ein Problem der Kosmetik, es kann auch zu einem verstärkten Juckreiz und Spannungen kommen. Bei sehr trockener Haut kann es sogar zu einer Neurodermitis kommen. Der wissenschaftliche Name für trockene Haut ist Xerosis cutis.
Die Haut wird sehr empfindlich und spannt, was wiederum ein lästiges Jucken zur Folge hat. Die trockene Haut sieht glänzend, rau oder rissig aus und bei einigen Fällen kann sie auch schuppig oder gerötet sein. Ebenfalls können sich vermehrt Falten bilden oder stärker hervor treten. Bei trockener Haut kommt es öfters zu Entzündungen.
Ursachen von trockener Haut
Durch viele unterschiedliche Ursachen kann die menschliche Haut austrocknen, eine davon ist die anlagebedingte trockene Haut. Bei einigen Menschen ist die Feuchtigkeits- und Fettregulierung gestört, sie neigen einfach dazu, dass die Haut sehr trocken ist. Durch trockene Haut können sich Neurodermitis oder andere Ekzeme entwickeln.
Die altersbedingte Trockenheit tritt auf, je älter der Mensch wird. Mit zunehmendem Alter wird die Haut immer trockener, die Funktion der natürlichen Regulierung des Fettgehaltes und der Feuchtigkeit ist nicht mehr gegeben. Bei der altersbedingten trockenen Haut kann es zu Juckreiz kommen und die Faltenbildung verstärkt sich.
Die trockene Haut ist ein Symptom oder die Vorstufe von verschiedenen Hautkrankheiten. Neben der Behandlung der inneren Ursachen, sollten auch die Ekzeme der trockenen Haut behandelt werden.
Für eine gesunde Haut ist ebenso eine ausgewogene Ernährung wichtig, diese sollte viele Vitamine enthalten. Besonders wichtig sind die Vitamine der B-Gruppe, die für eine gesunde Haut verantwortlich sind. Besteht ein Vitaminmangel, so kann daraus trockene Haut entstehen, hierfür sollten dem Körper reichlich Vitamin A, die Vitamin B-Gruppe und Biotin zugeführt werden.
Weitere Ursachen für trockene Haut sind im Winter beheizte Räume, in denen trockene Luft herrscht. Die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen sollte zwischen 50 und 70 Prozent betragen. Die kalte Luft im Freien kann die Haut austrocknen und noch weiter verstärken. Des Weiteren können Sonnenbäder für trockene Haut verantwortlich sein.
Im Haushalt verwendete Putzmittel und andere chemische Substanzen, die beispielsweise auf Baustellen verwendet werden, und mit denen die Haut in Kontakt kommt, können für die Austrocknung der Haut verantwortlich sein.
Richtige Hautpflege

Bei trockener Haut ist es äußerst schädlich, zu oft, zu lange und vor allen Dingen zu heiß zu duschen oder zu baden. Ebenfalls können zu viele Reinigungsprodukte die Haut austrocknen. Es sollte möglichst nur kurz geduscht oder gebadet werden und nur mit mäßigen Wassertemperaturen.
Experten empfehlen für die trockene Haut eine kurze kalte Dusche, ohne dabei noch Duschgels zu verwenden. Allerdings kostet das eine starke Überwindung und fällt vielen Menschen schwer, besonders in der kalten Jahreszeit, wenn man sich beim Duschen wieder aufwärmen will. Äußerst ungeeignet ist auch das Haare waschen mit kaltem Wasser. Allerdings besitzt das kalte Duschen positive Wirkungen, der Säureschutzmantel der Haut bleibt erhalten und der Juckreiz und die Hautspannungen nehmen ab.
Nach dem Duschen oder Baden sollte die Haut eingecremt werden. Dafür sollten Cremes verwendet werden, die gerne genutzt werden.
Wichtige Kräuter gegen trockene Haut
Gegen trockene Haut gibt es verschiedene Kräuter, die eine Linderung für den Juckreiz und die Hautspannungen schaffen. Dazu zählen Ringelblume, Ehrenpreis, Labkraut, Nachtkerze, Neem, Benzoe, Klette, Aloe, Leinkraut und Zistrose.
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